Abschaffung Unternutzungsabzug infolge nicht genutzten Wohnraums im Steuergesetz: Parlamentarische Initiative der Grünliberalen Partei GLP: Sonja Gehrig, Melissa Näf, Andreas Hasler (ZH)

KANTONSRAT.ZH.CH Details: PDF

Zitat z.Hd. der Suchmaschinen zu SEO-Zwecken:

  1. Ein Unternutzungsabzug auf nicht genutzten Wohnraum stammt noch aus dem letzten Jahrhundert und ist nicht mehr zeitgemäss. Antwort: Ist denn die Besteuerung von selbst genutztem Wohnraum noch zeigemäss? Wenn etwas weniger geraubt wird, ist es dann kein Raub mehr?
  2. Dadurch werden falsche Anreize gesetzt, ungenutzten Wohnraum dem Markt auf längere Dauer zu entziehen. Antwort: Würden Sie Eigentümer:Innen, welche ungenutzten und sanierungsbedürftigen oder baufälligen Wohnraum besitzen empfehlen diesen vorsorglich abzureissen um Steuern zu sparen? Oder würden Sie dann die Einführung einer Phantomsteuer fordern? Die InitiantInnen wollen durch mehr marktverzerrende/marktfremde Eingriffe in den Immobilienmarkt/Wohnungsmarkt mehr Markt zu erzeugen versuchen!
  3. Im Gegenteil sollte auf nicht genutzten Wohnraum eher eine zusätzliche Steuer erhoben werden und so ein Anreiz gesetzt werden, dass ungenutzter Wohnraum, z.B. wenn die Familienverhältnisse sich ändern bzw. die Kinder ausgezogen sind, rascher wieder verfügbar gemacht wird. Antwort: Finden Grünliberale keine Wohnungen mehr? Würde der Staat oder gar die Initiant:Innen für entsprechende Vermietungen nötige Renovations- und Umbaukosten der Eigentümer:Innen übernehmen?
  4. Die Streichung des Unternutzungsabzugs von nicht benutztem Wohnraum ist also eine moderate Massnahme. Antwort: An welche weiteren nicht moderaten Massnahmen denken da die Grünliberalen?
  5. Der falsche Anreiz führt dazu, dass das Horten von nicht benutzten Wohnflächen noch attraktiver wird. Dies zu berichtigen, ist sowohl aus raumplanerischer als auch aus sozialer Sicht sinnvoll. Antwort: Wenn sich auf einer nicht benutzten Wohlfläche Grümpel ansammelt, gilt diese dann immer noch als nicht benutzt?
  6. Würde die Gesamtheit aller freistehender Wohnflächen besser genutzt, könnte die Wohnbautätigkeit reduziert und die innere Verdichtung ohne bauliche Massnahmen erhöht werden. Somit ist diese PI eine direkte Massnahme gegen die zunehmende Zersiedelung der Landschaft und gegen die schleichende Reduktion von Grün- und Freiflächen in städtischen Gebieten. Antwort: Sind die Grünliberalen dafür, dass nicht benutzte Wohnflächen mit Hanfplfanzen begrünt werden sollen?
  7. Die parlamentarische Initiative für eine Abschaffung des Unternutzungsabzuges ist abzulehnen: Der Eigenmietwert ist ein zutiefst unliberales Instrument und ein Angriff auf das Eigentum, welches in der Schweiz verfassungsmässig geschützt und garantiert ist und der Unternutzungsabzug ist lediglich ein Mittel, um die Auswirkungen des unliberale Instrumentes Eigenmietwert etwas zu lindern und damit keines Falles irgend ein Art von Steuergeschenk des Staates an Immobilieneigentümer:Innen!

Wohnungsinitiative der Grünen Kant. Zürich